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DAS WEINGUT

Die Zeit des Erwachens

Wenn die ersten Sonnenstrahlen des Jahres hereinbrechen, erwacht das Blaufränkischland aus seinem Winterschlaf. Auch das Weingut der Familie Lang, ein 300 Jahre alter Streckhof, an den Südosthängen des Ödenburger Berglandes gelegen, macht sich auf das bereit, was das Jahr bringen wird.

Die Zeit der Reife

Tiefgründige Lehmböden, das herrliche pannonische Klima und Hunderte von Sonnenstunden erlauben es der Traube, sich so zu entfalten, wie sie es für richtig hält. Mit viel Geduld und einem kontrollierenden Blick verfolgt man im Hause Lang, wie sich Blüten in vollreife Beeren verwandeln.

Die Zeit des Handelns

In Nächten, die viel zu oft viel zu lang werden, werden die Trauben mittels hochmoderner Maschinen sorgfältig verarbeitet, vergoren und abgepresst. Man arbeitet nachhaltig und blickt nach vorne, die Vergangenheit verliert man dennoch nicht aus den Augen. Denn auch wenn Anlagen nach dem neuesten Stand der Technik ihre Verwendung finden, an alten Werten halten Andrea und Stefan trotzdem gerne fest.

Die Zeit des Wartens

Die Temperaturen nehmen ab und die Tage werden kürzer. In Neckenmarkt kehrt langsam wieder Ruhe ein. Während der Wein in schweren Eichenfässern im Stillen vor sich hin reift, nehmen die Familienmitglieder ihr gewohntes Leben wieder auf. Was man auch vor hat, man darf sich wieder Zeit dafür nehmen.

Die Zeit des Genießens

Wenn es den neuen Jahrgang zu verkosten gibt, ist jeder ein gern gesehener Gast im Weingut Lang. Für die Familie ist es ein gelungener Abschluss der Saison, und gleichzeitig auch ein kleiner Neuanfang. Denn lange wird es nicht mehr dauern, bis die Reben wieder aus ihrem Winterschlaf erwachen.

Rund um uns

Unsere Familie

Wenn man Wein anbaut, braucht man Menschen, auf die man sich verlassen kann.
Natürlich besonders schön, wenn das die eigenen Familienmitglieder sind:

Stefan sieht gerne auf Menschen hinab – natürlich nur, wenn er als passionierter Drachenflieger durch die Lüfte stürmt. Als richtiger Naturmensch geht er zudem gerne laufen und, er kann sogar Karate. Stefan ist hauptverantwortlich für den Weingarten, für den Weinkeller, Marketing u. Vertrieb.

Andrea, verantwortlich für Marketing, Verkauf, Buchhaltung und Präsentationen, liebt die Musik: sie ist leidenschaftliche Sängerin und tanzt gerne. Eine weitere Leidenschaft von ihr: die Natur. Nirgends verbringt sie lieber ihre Freizeit.

Theres hat ein dunkles Geheimnis, über das ihre Eltern jedoch gnädig hinwegsehen: sie liebt Pferde mehr als guten Wein (!). Wenn die diplomierte Reitlehrerin sich nicht mit ihren Lieblingen beschäftigt, studiert sie Biologie und Chemie an der Universität Wien und jobbt nebenbei als diplomierte Cranio-Sakral-Osteopathi. Infos unter www.imeinklang.co.at

Anna hat eine Ausbildung als Restaurantfachfrau und Jungsommelier in Tirol absolviert u. arbeitet nun in den schönsten Tophotels Österreichs. Sie kocht gerne, verbringt die Zeit liebend gern mit netten Menschen und sorgt für allerlei Action in der Familie.

Stefan hat von allen Familienmitgliedern das sonnigste Gemüt. Er besucht die Höhere Bundeslehranstalt für Obst- u. Weinbau in Klosterneuburg u. geht die ersten Schritte in Richtung „Winzer“. Er ist eine richtige Sportskanone u. ist leidenschaftlicher BMX-Fahrer, fährt gerne Ski und Motocross und ist außerdem ein toller Trompetenspieler.

Unsere Philosophie

Die mittelburgenländischen Weinbauern gelten nicht nur als leidenschaftliche Winzer,
sondern auch als besessene Tüftler und Entwickler. Über Jahrzehnte hinweg
experimentierten sie, bis sie die besten Lagen und die idealen Sorten gefunden hatten.

Am Anfang allen Weinmachens muss eine Geschmacksidee stehen, die Sehnsucht nach dem eigenen, persönlichen Geschmack. Und dann benötigt man natürlich noch ein Stück Boden in guter Lage. Aber das findet sich heute genauso wie vor 1000 Jahren.

In letzter Zeit erlebt der moderne Weinbau eine kleine Renaissance. Es gibt eine Reihe von Winzern, die, wie wir, nicht alte Weinstiele kopieren, sondern versuchen, die klassischen Weinstiele vorsichtig weiterzuentwickeln.

Das erfordert Geduld. Man muss zumindest 20 Jahre lang Weine gleicher Art keltern, bis man genug Erfahrung gesammelt hat, und das Wissen vom Kopf in die Hände gewandert ist, und bis es erstmals gelingt, den Geschmacksnoten die Gestalt zu geben, die man sich erträumt hat.

Und dann darf man mit dem Träumen nicht aufhören – schon deshalb nicht, weil die Welt voller Geschmacksnoten ist, die noch nie ein Gaumen verkostet hat.

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Rund ums Weingut

Unser Terroir

Unsere Weingärten liegen an den Ausläufern des Ödenburger Gebirges, das stark
durch das pannonische Klima und die vielen Sonnenstunden beeinflusst wird.
Die Lagen unseres Betriebes setzen sich hauptsächlich aus zwei Bodentypen zusammen:

Terroir in den Toplagen

(Hochberg und Sonnensteig):
Es handelt sich hier um mineralische Oberböden auf festem oder lockerem Silikatgestein. Bei diesen Bodentypen handelt es sich um sehr warme Böden, die sehr gut Wärme speichern können (auch die Wärmeabstrahlung in der Nacht). Das verwitterte Gesteinsmaterial aus Ortogneis prägt den Wein auf eine ganz besondere Art und Weise: er verleiht ihm eine dezente mineralische Note.

Terroir in den restlichen Lagen:

Das Terroir in den restlichen Lagen reicht von schottrigen Lehmböden bis hin zu schweren Lehmböden. Diese Böden garantieren auch in extrem trockenen Jahren die physiologische Vollreife, die sich in einem tief-fruchtigem Aroma, besonders beim Blaufränkischen, widerspiegelt.

Der Lehm verleiht dem Wein Tiefe und Kraft und eine wuchtig-voluminöse Frucht-Würznote. Zudem dient der lehmige Unterboden als Wasserspeicher (im Juli und im August), ermöglicht die physiologische Vollreife der Traube und bringt Volumen und eine elegante Frucht-Würzenote in den Wein.

Diese beiden Bödentypen garantieren sowohl in sehr feuchten, als auch in Durchschnittsjahren höchste Qualitäten und somit finessenreiche, charaktervolle Weine

Unser Weingut

Bis aus einem alten Streckhof ein modernes Weingut samt Presshaus und Verarbeitungskeller wurde, hat es einige Zeit gedauert. Drei Generationen lang, um ein wenig genauer zu sein.

Unser Weingut wurde bereits von Stefans Großeltern als gemischter landwirtschaftlicher Betrieb geführt, wobei nur Fasswein (Gebindewein) erzeugt wurde. Nach der Übernahme des Betriebes durch Stefans Eltern wurden die zwei Betriebe väter- und mütterlicherseits zusammengelegt.

Zu jener Zeit wurde auch die ortsansässige Winzergenossenschaft (von Andreas Großvater) gegründet. Somit wurden Stefans Eltern Traubenlieferanten an die Winzergenossenschaft.

1983 startete Stefan mit der Fassweinproduktion. Drei Jahre später, nach seiner Ausbildung an der HBLA in Klosterneuburg, entschloss er sich, die Trauben selbst zu vermarkten.

Nach einem langen, harten Weg war es 1992 endlich soweit: unser erster von uns selbst erzeugter Wein wurde abgefüllt. Auf die erste Auszeichnung mussten wir nicht lange warten – noch im selben Jahr wurden wir mit dem Salonsieg ausgezeichnet. Für uns Bestätigung und Ansporn zugleich.

Als wir im Jahr 2000 den Betrieb übernahmen, begannen wir ein Jahr später, den alten burgenländischen Streckhof zu einem Weingut umzustrukturieren und ein neues Presshaus samt Verarbeitungskeller zu bauen.

Besonders wichtig waren uns dabei zwei Dinge: eine modernste Ausstattung, um die Trauben perfekt verarbeiten zu können, und eine stilvolle angenehme, idyllische Atmosphäre für unsere Kunden.

Im Jahr 2003 wurde das Weingut neu eröffnet: die alten Gewölbekeller wurden erhalten und revitalisiert und ein Neubau mit Presshaus und Verarbeitungskeller wurde für eine moderne und traditionelle Traubenübernahme und -verarbeitung errichtet.

Ziel war es, in allen Bereichen Tradition und Fortschritt harmonisch in Einklang zu bringen. Und wir glauben, das ist uns auch ganz gut gelungen.

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Rund um Neckenmarkt

„In Neckenmarkt gibt‘s doch nur Wein und sonst nichts!“ Tja, diese Aussage haben wir schon öfters gehört und jedes Mal mussten wir sagen: ganz, ganz falsch!
Denn die Gegend um Neckenmarkt ist eine der schönsten Österreichs und bietet zu allen Jahreszeiten spannende Ausflugsziele für die ganze Familie:

Neckenmarkt

Schon Neckenmarkt selbst ist ein kleines Juwel.
Erkunden Sie die kleine Ortschaft und lernen Sie Tradition und Brauchtum näher kennen:
www.neckenmarkt.eu
(Und wenn Sie sich fragen, warum es ein Denkmal eines Fahnenschwingers gibt, fragen Sie einen Einheimischen.
Er oder sie wird es ihnen voller Stolz erzählen.)

Blaufränkischland

Die Gegend rund um Neckenmarkt wird „Blaufränkischland“ genannt. Alle Infos über diese herrliche Region, über den besonderen Wein dieser Region, und über die Winzer, die diesen besonderen Wein herstellen, erfahren Sie hier: www.blaufraenkischland.at

Sonnentherme Lutzmannsburg

H2Oooooohhhhhh!!! Die Sonnentherme in Lutzmannsburg
wird Sie zum Staunen bringen – mit Babybecken,
Wasserrutschen, Saunawelt und vielem mehr.
Für alle von 0 bis 99: www.sonnentherme.at

Sonnensee Ritzing

Pack die Badehose ein! Zwischen Wiesen und Wäldern liegt der Sonnensee Ritzing – mit tollen Wasserrutschen und glasklarer Wasserqualität: www.sonnensee.at

Draisinentour

Wie wär‘s mit Radfahren auf Schienen? Geht nicht, sagen Sie? Geht doch, sagen wir!
Bei Österreichs einzigartiger Draisinentour: www.draisinentour.at

Schloss Lackenbach

Klassische Konzerte, interaktive Ausstellungen und ein buntes Kinderprogramm – im Schloss Lackenbach ist immer was los: www.naturspur.at

Schloss Deutschkreutz

1625 erbaut, 1966 renoviert und 2010 wahrlich einen Besuch wert: das Schloss Deutschkreutz mit seinen prächtigen Stuckarbeiten und alten Fresken. Unser Tipp: eine Führung mit dem bekannten Künstler Anton Lehmden! www.schlossdeutschkreutz.at

Schloss-Spiele Kobersdorf

Mögen die Schloss-Spiele beginnen: Im Juli und August finden in Kobersdorf die bekannten Theateraufführungen statt. Intendant der Spiele ist übrigens Wolfgang Böck (vor der Kamera der grantige Kieberer, hinter dergleichen ein geselliger Weinliebhaber). www.schlossspiele.com

Liszt Zentrum Raiding

Im Liszt-Zentrum in Raiding (www.lisztzentrum.at) können Sie das Geburtshaus des berühmten Komponisten besuchen, und während des Liszt-Festivals von März bis Oktober (www.lisztfestival.at) hochkarätige Konzerte erleben.

Vinatrium

Über 300 Weine von 50 Winzern werden Ihnen in weiträumigen, renovierten und klimatisierten Kellergewölben präsentiert. Wo gibt‘s sowas? Im Vinatrium, natürlich: www.vinatrium.at

Sopron

Waren Sie schon mal in Sopron? Nein? Dann nix wie hin! Die gastfreundliche Stadt mit den schönen Weinstuben liegt gerade mal 20 Autominuten entfernt: www.sopron.hu

Rund um Neckenmarkt

Und zu guter Letzt dürfen wir Ihnen noch www.sonnenland.at empfehlen. Hier erfahren Sie, was Sie sonst noch in Neckenmarkt, um Neckenmarkt und um Neckenmarkt herum alles erleben können.

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Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie einen angenehmen Aufenthalt bei uns,

Ihre Familie Lang

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